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Die Feldenkrais Methode®
kann dazu beitragen, dass eine Genesung nach einem
Schleudertrauma rascher und effektiver erfolgt. |
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Was ist ein Schleudertrauma?
Als Schleudertrauma bezeichnet man eine
Verletzung der Weichteile im Bereich der Halswirbelsäule, meist
verursacht durch plötzliche Beugung und Überstreckung, wie z.B. bei
einem Auffahrunfall.
Dadurch kann es zu Schäden im Hals- und Nackenbereich kommen; diese
können die Muskulatur, den Bandapparat, die Bandscheiben, die Gefässe
und das Rückenmark betreffen.
Durch diese Verletzung reagiert der Körper - je nach Schweregrad -
mit Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur, welche sehr
schmerzhaft sein können und zu den Hauptsymptomen des
Schleudertraumas führen.
Ursachen eines
Schleudertraumas
Die häufigste Ursache eines
Schleudertraumas ist ein Verkehrsunfall. Den Löwenanteil machen
dabei Auffahrunfälle aus, wobei die Insassen des vorderen Wagens
gefährdet sind. Auch seitliche Auffahrunfälle bringen ein grosses
Risiko, ein Schleudertrauma zu erleiden, mit sich.
Neben Verkehrsunfällen führen häufig auch Sportunfälle (vor allem in
Kampfsportarten wie Judo, Karate oder Boxen) zu einem
Schleudertrauma.
Symptome bei einem
Schleudertrauma
Hauptsymptome beim einfachen
Schleudertrauma sind die Auswirkungen der Muskelverspannungen der
Hals- und Nackenmuskulatur, welche zu Kopf- und Nackenschmerzen
führen. In schwerwiegenden Fällen hält die Verspannung entsprechend
länger an und kann zu weiteren Symptomen führen:
Auch ohne Symptome soll zum
Ausschluss einer Wirbelkörperverletzung oder eines
Schädel-Hirn-Traumas unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Diagnose eines
Schleudertraumas
Verletzungen der knöchernen
Strukturen werden in der Regel an Hand von Röntgenaufnahmen und
einer Computertomographie nachgewiesen.
Die Weichteilverletzungen können nur durch eine funktionelle
Magnetresonanztomografie (MRT) beurteilt werden.
Therapiemöglichkeiten bei einem Schleudertrauma
Neuere Studien haben gezeigt, dass
eine längere Schonung der Halswirbelsäule (z. B. durch Tragen einer
Halskrause) die Heilung eher verzögert. Am effektivsten zeigen sich
krankengymnastische Übungen unter professioneller Anleitung, nach Absprache mit dem behandelnden Arzt.
Nicht zu verachten ist der psychosomatische Faktor: Eine
psychologische Begleitung kann helfen, eine Chronifizierung von
Beschwerden zu verhindern, die nicht organischen Ursprungs sind,
sondern einen psychischen Hintergrund haben (psychosomatische
Beschwerden).
Nach:
Wikipedia - Die freie Enzyklopädie
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